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Das ehemalige Lokal Schellhase in Berlin-Steglitz – Bauaufnahme, Nutzungsm?glichkeiten und Sanierungskonzept

Diese Arbeit er?rtert, ob und wie der Erhalt des leerstehenden Geb?udes (sp?tere Jugenddiskothek Pop Inn) sinnvoll ist und welche Kriterien zur Beurteilung herangezogen werden, mit geeignetem Nutzungs-, Gestaltungs-, Planungs- und Sanierungskonzept.

Foto der Au?enansicht 2025
Au?enansicht Ahorn15a, Februar 2025 ? Dominik Hoffmann
Projektzeitraum:
Typ:
Abschlussarbeit

Objekt

Das 1891 erbaute Wohn- und Gewerbegeb?ude Ahornstra?e 15a – kurz Ahorn15a – befindet sich in Berlin-Steglitz, in einer Seitenstra?e der Schlo?stra?e. In den ersten Jahrzehnten seines Bestehens wurde es als Gastst?tte ?Lokal Schellhase“ geführt, die Wirtsfamilie wohnte im Geschoss über dem Gastraum, einem zweigeschossigen Saal, der auch für Tanzveranstaltungen genutzt wurde. In den 1930er bis 1950er Jahren diente die Ahorn15a verschiedenen Zwecken und wurde immer wieder umgebaut, bevor sie ab 1967 als Jugenddiskothek ?Pop Inn“ berlinweite Bekanntheit erlangte. Nach jahrzehntelangem Betrieb wurde das Pop Inn 2010 geschlossen, seit 2015 steht das Geb?ude leer. Die Ahorn15a befindet sich im Besitz des Landes Berlin und wird derzeit von der GSE – Gesellschaft für Stadtentwicklung verwaltet.

Herangehensweise und Ergebnisse

Die Erarbeitung der Aufgabenstellung fu?t auf einer umfassenden Bestandsanalyse, die sich schwerpunktm??ig auf den Zustand der Bestandssubstanz und die Historie des Geb?udes konzentriert. Hierfür wurde zun?chst die Bau- und Nutzungsgeschichte der Ahorn15a mithilfe verschiedener Quellen aufgearbeitet. Anschlie?end erfolgte eine Bauaufnahme inklusive Schadensaufnahme des Geb?udes. Auf dieses Basis wurden Bestandspl?ne, ein exemplarisches Raumbuch und eine exemplarische Schadenskartierung erstellt, die eine Bewertung der Bestandssubstanz erlauben. Au?erdem wurden die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen in Bezug auf Bauma?nahmen bzw. die erneute Nutzungsaufnahme der Ahorn15a erarbeitet, die eine wichtige Grundlage für die Erarbeitung des Entwurfs darstellten.

Die Bestandsanalyse ergab, dass sich die Ahorn15a konstruktiv, abgesehen von kleineren Sch?den, trotz des langj?hrigen Leerstands in gutem Zustand befindet und ein Erhalt des Geb?udes in mehrerlei Hinsicht sinnvoller als ein Abriss und Neubau ist. Darüber hinaus ist die kulturhistorische Bedeutung der Ahorn15a hervorzuheben, da das Geb?ude durch seine wechselvolle Bau- und Nutzungsgeschichte ein untersch?tztes bauliches Zeugnis der Geschichte von Steglitz und Berlin darstellt.

Für die Entwicklung des Nutzungs- und Gestaltungskonzeptes wurden neben den Erkenntnissen aus der Bestandsanalyse auch externe Quellen wie in der Vergangenheit durchgeführte Machbarkeitsstudien herangezogen und Gespr?che mit Akteuren geführt, die ein Interesse an der Wiederaufnahme der Nutzung der Ahorn15a besitzen. Zur Bewertung des wirtschaftlichen Aufwands der projektierten Bauma?nahme wurde abschlie?end eine Kostensch?tzung nach DIN-276 durchgeführt.

Entwurf

Der Entwurf sieht eine zweigeteilte Nutzung der Ahorn15a vor, zum Einen als Jugendkulturst?tte im zweigeschossigen Saal und im Untergeschoss und zum Anderen als Einrichtung für betreutes Jugendwohnen in den Obergeschossen. Hierfür werden, neben einer Neuorganisation des inneren Raumaufbaus, das Dachgeschoss ausgebaut und zwei nachtr?glich angebaute Geb?udeteile abgebrochen, wodurch die bauzeitliche Kubatur des Geb?udes wiederhergestellt wird. St?dtebaulich zielt der Entwurf darauf ab, die in sich gekehrte Gestalt der Ahorn15a umzukehren und das Geb?ude in den Stra?enraum hinein zu ?ffnen. Erreicht wird dies vor Allem durch eine Vergr??erung der Fensterfl?che und durch die St?rkung der Beziehung zwischen Innen- und Au?enr?umen.

Ausblick

Durch die Arbeit konnte gezeigt werden, dass ein Erhalt des Bestandsgeb?udes lohnenswert und gegenüber einem Abriss und Neubau die sinnvollere Alternative ist. Diese zentrale Erkenntnis kann, ebenso wie die Ergebnisse aus der Bestandsanalyse, als Ausgangspunkt weiterer Entwurfsvorschl?ge dienen. Es ist wünschenswert, dass die Ahorn15a in naher Zukunft wieder genutzt wird, auch um das Geb?ude vor weiterem Verfall zu bewahren.

Projektbeteiligte

1. Gutachterin

Professorin für Baukonstruktion
Studienfachberaterin Bauerhaltung und Bauen im Bestand (M. Eng.)

2. Gutachter

Dipl.-Ing. Philipp Strohm

Masterabsolvent

Dominik Hoffmann