手机买足球的app

ͼƬ Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation Direkt zum Fu?bereich

Auslandssemester in den Niederlanden an der Hogeschool Van Amsterdam Amsterdam ¨C Bachelor Bildung und Erziehung in der Kindheit

Eva studiert an der FHP Bildung und Erziehung in der Kindheit (B.A.). Ihr Auslandssemester hat sie an der Partnerhochschule Hogeschool Van Amsterdam verbracht. Hier berichtet sie von ihrem Auslandsaufenthalt im Wintersemester 2024/25.

Format:
Studium
Einrichtung:
Hogeschool Van Amsterdam
Zeitraum:
-
Fachbereich:
Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften

Evas Auslandssemester in den Niederlanden

Wieso wolltest du ein Auslandssemester machen?

Ich hatte schon zu Studienbeginn den Wunsch, ins Ausland zu gehen. Zum einen hab ich mir Abwechslung zum gewohnten Uni Alltag gew¨¹nscht und somit also auch den Schritt raus aus meiner Komfortzone zu gehen. Der Gedanke, mich aufgrund von neuen Sprachen nicht verst?ndigen zu k?nnen, hat mir ein bisschen Angst gemacht. Jedoch wollte ich es gerade deswegen trotzdem tun. Ich wollte sehen, wie der Alltag in einem anderen Land aussieht und durch andere Gewohnheiten und neuen Umfeldern nicht nur selbstst?ndiger werden, sondern mich auch kritisch mit meiner eigenen kulturellen Werten auseinandersetzen. Gerade auch mit Sicht auf meine Studieninhalte habe ich auf neue Perspektiven gehofft.
Ein weiter Grund war definitiv die Sprache. Ich wollte definitiv mein Sprachkenntnisse verbessern. Au?erdem wusste ich, dass Erfahrungen im Ausland im sp?teren Berufsleben gesch?tzt werden und mir selbst einfach mehr Selbstbewusstsein und mehr Flexibilit?t bringt.

Wie hast du dich vorbereitet?

Da der Studiengang BABEK noch sehr wenig bis gar keine Partnerhochschulen f¨¹r einen Auslandsaufenthalt hatte, war es unsere Aufgabe ¨¹berhaupt Hochschulen anzuschreiben und zu erfragen, ob Sie f¨¹r einen Austausch offen w?ren. Aufgrund der Sprache die ich halbwegs sprechen konnte, musste es ein englischsprachiges Land sein. Mein erstes Ziel war Irland, jedoch konnten wir keinen Austausch organisieren. Mit Hilfe des International Office haben wir dann das Angebot in Amsterdam bekommen. F¨¹r mich war der Bewerbungsprozess im Nachhinein halbwegs ¨¹bersichtlich und aufgrund der niedrigen Nachfrage auch zum Gl¨¹ck einfach zug?nglich. Ich musste keinen Sprachkurs besuchen und auch kein Visum beantragen. Dementsprechend war es auch sehr unkompliziert.

Wie lief die Wohnungssuche?

Ich hatte gro?en Respekt vor der Wohnungssuche in Amsterdam, weil man ¨¹berall nur h?rt wie unm?glich es ist, dort bezahlbaren Wohnraum zu finden. Wir konnten an einem Lotteriesystem teilnehmen, welches die Partnerhochschule mit den lokalen Studentenunterk¨¹nften organisiert hatte. 
Ich hatte sehr dolle Gl¨¹ck, dass ich dadurch eine Wohnung bekommen habe und dann auch noch zusammen mit meiner Kommilitonin, mit der ich das zusammen dort studieren wollte. Ich h?tte sonst mit einer mir unbekannten Person in einem Zimmer schlafen m¨¹ssen. 
Unsere Lage war traumhaft: nur 10 Minuten zu Fu? war die Hochschule, Einkaufsm?glichkeiten 30 Meter weiter, vieles in der Stadt konnte man sehr gut von dort zu Fu? oder mit dem Fahrrad erreichen.  Die Wohnung selbst war zwar teuer, daf¨¹r dass wir in einem Zimmer gewohnt haben, aber modern und komfortabel.  Unsere Mitstudierenden konnten aber durch das gleiche Lotteriesystem ¨¹ber die ganze Stadt verteilt, in Wohnheimen unterkommen. Eine hatte sogar eine WG gefunden. 

Wie war es, an der Partnerhochschule zu studieren?

Der Kontakt mit dem International Office von unsere Partnerhochschule war schon ohne sich vorher pers?nlich gesehen zu haben sehr herzlich. Und so wurden wir dort auch auf Einf¨¹hrungsverantstaltungen aufgenommen. Es gab ¨¹ber die Hochschule sowie ¨¹ber ESN und die Wohnheime selbst, viele M?glichkeiten, neue Leute, die Stadt und die niederl?ndische Kultur kennenzulernen. Das Programm unseres Minors, an dem wir teilgenommen haben, war ausschlie?lich f¨¹r Internationale Erasmus Student*innen. Das hei?t, wir hatten einen sehr diversen und engen Klassenraum, in dem wir uns kennengelernt, ausgetauscht und zusammen gearbeit haben. Das Semester war in zwei Bl?cke eingeteilt, in denen wir dann insgesamt 5 feste Module hatten und zus?tzlich noch Gastlesungen. Ich konnte demnach also keine eigenen Kurse w?hlen.Wir hatten trotz weniger Seminartage ausreichend zu tun. Die Arbeiten, die letztendlich dann bewertet wurden, waren aber sehr bedacht und an pers?nlichem Wachstum orientiert. Dass hei?t, wir haben sehr viel uns selbst aber auch die Studieninhalte und  unseren Aufenthalt reflektiert. Immer im Bezug auf Diversit?t und Inklusion. 

Wie hoch waren die Lebenshaltungskosten? Welche Freizeit- und Sportangebote hast du genutzt?

Amsterdam ist mit seinen Lebenserhaltungskosten schon sehr teuer.
Im Monat sollte man schon mit 1000€ mindestens rechnen. Gerade Lebensmittel und Drogeriem?rkte sind 2-3€ teurer als in Deutschland. 
Trotzdem gibt es unendlich viele Angebote f¨¹r Freizeit- und Sport f¨¹r Student*innen. Amsterdam lebt. Es gibt so viele ?ffentliche Orte die jeden einladen rauszugehen, andere Leute zu treffen. Diese Infrastruktur von Kultur und Communities hat mich sehr begeistert und aufgefangen.
Gerade auch weil wir innerhalb eines Moduls die Aufgabe hatten eine Community beizutreten und dort w?chentlich hinzugehen und unsere Erfahrungen zu dokumentieren, haben wir eine sehr gro?e Vielfalt dort erlebt. Fahrradfahren, Storytelling Cafes, Community Kitchens, Bars, kostenlose Jazz Konzerte, Tanzkurse, Kinos, public spaces. Es gibt alles.

Fazit und Tipps

Mein Semester in Amsterdam hat mir sehr gefallen. Ich bin sogar soweit, dass ich mir vorstellen kann dorthin zu ziehen. 
Es ist eine sehr lebhafte und vielf?ltige Stadt, die meine Priorit?ten im Leben ver?ndert hat. Meine Erfahrung mit den Menschen dort, hat mich stark gepr?gt und inspiriert. Die, denen ich begegnet bin, waren sehr offen und willkomenhei?ent und herzlich, auch wenn die Niederl?nder selbst das Gegenteil behaupten wollen.
Ich kann nur empfehlen, eigene Erfahrungen zu machen. Aber man muss wissen, das FAHRRAD regiert die Stra?e. Wehren kann man sich nicht dagegen ;D