手机买足球的app

ͼƬ Direkt zum Inhalt Direkt zur Hauptnavigation Direkt zum Fu?bereich

ABC ...

Aktuelle Veranstaltungsreihe "Willkommen in der Digitalen Welt"

Veranstaltungsreihe "Willkommen in der Digitalen Welt" des Brandenburgischen Landeshauptarchivs und der Landesfachstelle f¨¹r Archive und Bibliotheken zur Digitalen Archivierung.

Einf¨¹hrung Archivarbeit

Unter einem Archiv versteht man eine Institution oder Organisationseinheit, in der analoge und digitale Dokumente, die zur laufenden Aufgabenerf¨¹llung nicht mehr notwendig sind, erfasst, erschlossen, erhalten, ausgewertet und zug?nglich gemacht werden.

Archivmanagement

Betriebswirtschaftliche Methoden in der Arbeit von Archiven, die sich u. a. mit Fragen der Personal- und Ressourcenplanung, der Ziel- und Strategieentwicklung, des Projektmanagements und Dienstleistungsmarketings befassen. Das Archivmanagement tr?gt dazu bei, archivische und verwaltungstechnische Prozesse transparent zu gestalten und systematisch zu planen.

Archivrecht

Viele archivfachliche Fragen in der t?glichen Praxis sind Rechtsfragen. H?ufig gekl?rt werden m¨¹ssen Fragen der Zust?ndigkeit bei der ?bernahme, nach Deposital- oder Einbringungsvertr?gen oder Regelungen bei der Benutzung und Geb¨¹hrenerhebung.

Arbeitsgruppe "Erfassung und Bewertung elektronischer Fachverfahren"

Am 06. Januar 2017 wurde eine Arbeitsgruppe gegr¨¹ndet, die sich mit der Bewertung, ?bernahme und Archivierung von elektronischen Unterlagen besch?ftigt und sich dabei zun?chst auf die elektronischen Fachverfahren konzentriert.

Bauakten

Die im Verfahren der Baugenehmigung entstehenden Akten werden als Bauakten bezeichnet. Diese Baugenehmigungsakten enthalten h?ufig Bauantr?ge mit Baupl?nen, die den Grundriss, die Ansichten und den Geb?udeschnitt des zu errichtenden Geb?udes wiedergeben.

Benutzung und Pr?sentation

Die Benutzung der Archivalien ist das Ziel jeder Archivarbeit. Die Forschungsanliegen der gegenw?rtigen und zuk¨¹nftigen Benutzer und Benutzerinnen m¨¹ssen bei der Aus¨¹bung aller archivischen T?tigkeiten von Anfang an ber¨¹cksichtigt werden, um zielgruppenorientierte Angebote gestalten zu k?nnen.

Bestandserhaltung

Die Erhaltung der Archivbest?nde umfasst nahezu alle Bereiche des t?glichen Umgangs mit Archivgut, u. a. Standortwahl, bauliche Gestaltung der Magazine, Lagerung, Verpackung, Klimaregulierung, Schimmelpr?vention und -bek?mpfung, Notfallvorsorge, Digitalisierung, Verfilmung oder Massenkonservierung.

Brandenburgischer Archivtag

Der j?hrliche Brandenburgische Archivtag des Landesverbands Brandenburg im VDA bietet eine Plattform f¨¹r Fachinformationen und dem fachlichen Austausch der Kolleginnen und Kollegen untereinander.

Digitalisierung

Gerade die Digitalisierung vorhandener Archivbest?nde spielt im Arbeitsalltag vieler Archive zunehmend eine Rolle. Im Rahmen der Bestandserhaltung ist sie eine sinnvolle Erg?nzung zu weiteren vorbeugenden bestandsichernden Ma?nahmen.

Erschlie?ung

Die Erschlie?ung z?hlt zu den wesentlichen Kernaufgaben eines Archivs und ist die unabdingbare Voraussetzung f¨¹r jegliche Form der Benutzung von Archivgut.

F?rderm?glichkeiten

In Archiven erg?nzt und erweitert Projektarbeit zunehmend die t?glichen Aufgaben. Notfallplanung, Digitalisierung, Erschlie?ung ¨C f¨¹r viele Aufgaben gibt es ein Projekt! Hier finden Sie einen ?berblick der verschiedenen F?rderm?glichkeiten.

Newsletter

Der Newsletter der Landesfachstelle f¨¹r Archivberatung Brandenburg informiert Sie regelm??ig ¨¹ber Veranstaltungs- und Beratungsangebote, F?rderm?glichkeiten und Aktuelles aus der Fachhochschule Potsdam.

Notfallvorsorge

Notfallvorsorge ist eine zentrale Aufgabe, um den gesetzlichen Auftrag der dauerhaften Aufbewahrung des Archivgutes zu sichern.

Online-Angebote f¨¹r Archivar*innen

Zahlreiche Informationsangebote die Archivarinnen und Archivare ¨¹ber neueste Entwicklungen informieren, bei der t?glichen Arbeit helfen und weitergehende fachliche Informationen liefern sind mittlerweile leicht online abrufbar.

?ffentlichkeits- und Historische Bildungsarbeit

?ffentlichkeitsarbeit im Archiv bedeutet aktive und ¨¹berzeugende Vertrauenswerbung in eigener Sache f¨¹r das eigene Prestige.
Historische Bildungsarbeit ist gekennzeichnet durch die Zusammenarbeit des Archivs "als au?erschulischer Lernort".

Personenstandsunterlagen

Auf Grundlage des Personenstandsgesetzes (PStG) vom 01. Januar 2009 sind die Standes?mter zur Abgabe der geschlossenen Personenstandsunterlagen an die Archive verpflichtet.

?berlieferung

Unter der historischen ?berlieferung in einem Archiv versteht man die Gesamtheit der dort verwahrten historischen Quellen. Die ?berlieferung ist ein Ergebnis bewusster archivischer Handlungen.

Aktuelle Veranstaltungsreihe "Willkommen in der Digitalen Welt"

Lukas Heck (Brandenburgisches Landeshauptarchiv): DIMAG kurz erkl?rt

Pr?sentation vom 13.09.2024 von Hannah Ruff (Brandenburgisches Landeshauptarchiv) und Sabine Stropp/Lukas Heck (Landesfachstelle f¨¹r Archive und ?ffentliche Bibliotheken): Fachverfahren - und die Bewertung in der Praxis?

Pr?sentation vom 19.06.2024 von Hannah Ruff (Brandenburgisches Landeshauptarchiv): Digitale Unterlagen - Teil III: Strukturierte Unterlagen II -
 

  • Pr?sentation  der Auftaktveranstaltung "Willkommen in der Digitalen Welt" von Hannah Ruff (Stabsstelle AG Digitale Archivierung, Brandenburgisches Landeshauptarchiv) in Kooperation mit der Landesfachstelle f¨¹r Archive und Bibliotheken am 25.10.2023. Weitere Informationen zur Digitalen Archivierung im Verbund auf der Webseite des Brandenburgischen Landeshauptarchivs.

Einf¨¹hrung in die Archivarbeit

Was ist ein Archiv und welche Aufgaben erf¨¹llt es?

Der Begriff "Archiv" ist in der deutschen Sprache nicht eindeutig definiert. Umgangssprachlich bezeichnet man als Archiv meist einen Platz oder Raum, wo nicht mehr unmittelbar ben?tigte Materialien abgelegt und f¨¹r einen l?ngeren Zeitraum aufgehoben werden. Dies kann der Kellerraum oder Dachboden einer Beh?rde sein, wo die nicht mehr f¨¹r den t?glichen Gebrauch ben?tigten Akten gelagert werden, solange sie noch rechtlich relevant sein k?nnen (Altregistratur), aber auch ein Speicherplatz f¨¹r elektronische Unterlagen, die nicht mehr zur aktuellen Bearbeitung oder Information relevant sind (z. B. Pressemeldungsarchiv in der Internetpr?sentation einer Organisation). Auch wissenschaftliche Zeitschriften, die ihre Beitr?ge f¨¹r l?ngere Zeit verf¨¹gbar halten sollen, tragen traditionell gern das Wort "Archiv" im Titel. In der Regel wird der Begriff "Archiv" im Zusammenhang mit schriftlicher ?berlieferung verwendet, gelegentlich aber auch f¨¹r Orte, die Gegenst?ndliches verwahren.

Im archivfachlichen Sinn k?nnte man den Begriff folgenderma?en definieren:

Unter einem Archiv versteht man eine Institution oder Organisationseinheit, in der analoge und digitale Dokumente, die zur laufenden Aufgabenerf¨¹llung nicht mehr notwendig sind, erfasst, erschlossen, erhalten, ausgewertet und zug?nglich gemacht werden. Im ¨¹bertragenen Sinne bezeichnet es auch das Geb?ude oder einen Raum.

Mit dieser Definition werden auch zugleich die Aufgaben der Archive benannt.

Archivmanagement

Betriebswirtschaftliche Methoden in der Arbeit von Archiven, die sich u. a. mit Fragen der Personal- und Ressourcenplanung, der Ziel- und Strategieentwicklung, des Projektmanagements und Dienstleistungsmarketings befassen. Das Archivmanagement tr?gt dazu bei, archivische und verwaltungstechnische Prozesse transparent zu gestalten und systematisch zu planen.

Die Aufgaben von Archiven als gemeinn¨¹tzige Institutionen beziehen sich auf die Wahrnehmung gesellschaftlicher und verwaltungsbezogener Interessen. Archive agieren in vielf?ltigen Formen. ?bergeordnet agieren diese als Dienstleister zur Bereitstellung von Archivalien als Informationsobjekte. Der erfolgreiche und effiziente Betrieb eines Archivs erfordert neben archivfachlichen Kenntnissen somit verst?rkt strategisches und operatives Managementdenken in Planung, Organisation und Kontrolle.

Archivrecht

Viele archivfachliche Fragen in der t?glichen Praxis sind Rechtsfragen. H?ufig gekl?rt werden m¨¹ssen Fragen der Zust?ndigkeit bei der ?bernahme, nach Deposital- oder Einbringungsvertr?gen oder Regelungen bei der Benutzung und Geb¨¹hrenerhebung.

Die bereitgestellten Handreichungen und Informationen dieser Seite sollen einerseits Anregungen geben f¨¹r die Erarbeitung eigener Rechtsgrundlagen und Ordnungen f¨¹r Tr?ger kleinerer Archive, andererseits aber auch auf aktuelle Rechtsfragen und archivrechtliche Literatur hinweisen.

Am 24. Februar 2021 fand eine Veranstaltung zum Thema "Rechtliche Probleme von Schenkungen und Deposita" der Landesfachstelle f¨¹r Archive und ?ffentliche Bibliotheken statt. Wir stellen Ihnen die Pr?sentation zur Verf¨¹gung.

Hier stellen wir Ihnen Pr?sentation zur Veranstaltung der Landesfachstelle f¨¹r Archive und ?ffentliche Bibliotheken vom 4. September 2019 zur Verf¨¹gung.

Weitere Links:

Die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist 2018 in Kraft getreten, die den Zweck hat, das Datenschutzrecht in der Europ?ischen Union zu vereinheitlichen. Die Verordnung kn¨¹pft an die Regelungen der bisherigen Datenschutzgesetze an. Neu ist, dass die DSGVO im Gegensatz zu den bisherigen Datenschutzgesetzen von Bund und L?ndern auch auf Archivgut anwendbar ist und nicht mehr insgesamt durch die Archivgesetze verdr?ngt wird. Allerdings ist f¨¹r ?im ?ffentlichen Interesse liegende Archivzwecke¡° eine Reihe von Ausnahmen vorgesehen, die es den Archiven erm?glichen, weiterhin nach den bew?hrten Grunds?tzen der Archivgesetze zu arbeiten. Die Auswirkungen der DSGVO auf die Archive hat Andreas Nestl von der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns zusammengefasst.

Die Pr?sentationen zur Veranstaltung der Landesfachstelle f¨¹r Archive und ?ffentliche Bibliotheken vom 5. September 2018 sind hier hinterlegt:

Die Pr?sentation zur Veranstaltung der Landesfachstelle f¨¹r Archive und ?ffentliche Bibliotheken vom 13. Februar 2019 ist hier hinterlegt:

Arbeitsgruppe "Erfassung und Bewertung elektronischer Fachverfahren"

Am 6. Januar 2017 wurde eine Arbeitsgruppe gegr¨¹ndet, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern mehrerer brandenburgischer Kommunalarchive zusammensetzt.

Die Arbeitsgruppe besch?ftigt sich mit der Bewertung, ?bernahme und Archivierung von elektronischen Unterlagen und konzentriert sich dabei zun?chst auf die elektronischen Fachverfahren. Ziel war und ist es, in einem ersten Schritt alle elektronischen Fachverfahren, die in den Kreisverwaltungen und Verwaltungen der kreisfreien St?dte eingesetzt werden, zu erfassen und zu bewerten. Eine "interne Liste" liegt der Arbeitsgruppe nun vor, die weiter gepflegt wird.

In einem zweiten Schritt sollen die als archivw¨¹rdig bewerteten elektronischen Fachverfahren n?her betrachtet werden, um die in ihnen entstehenden Unterlagen zu analysieren.

Ausgew?hlte Ergebnisse aus der Arbeit der Arbeitsgruppe k?nnen hier abgerufen werden.

Bauakten

Die im Verfahren der Baugenehmigung entstehenden Akten werden als Bauakten bezeichnet. Diese Baugenehmigungsakten enthalten h?ufig Bauantr?ge mit Baupl?nen, die den Grundriss, die Ansichten und den Geb?udeschnitt des zu errichtenden Geb?udes wiedergeben. Dar¨¹ber hinaus beinhalten diese Akten aber auch Schriftst¨¹cke, die den Pr¨¹f- und Genehmigungsprozess abbilden und die in Form von Protokollen mit Pr¨¹fberichten, Stellungnahmen, Auflagen sowie Bescheinigungen zur Baugenehmigung oder Ablehnung umfassen. Die Unterlagen geben vielfach umfassend Auskunft ¨¹ber die Entstehungszeit, den Bauherrn, den Architekten, die bauausf¨¹hrenden Gewerke, die verwendeten Baumaterialien und Baukosten sowie ¨¹ber den Baustil und die Nutzungsart des Geb?udes.

Aber Bauakten beschr?nken sich nicht allein auf Neubauten, sondern sie dokumentieren gleichfalls genehmigungspflichtige bauliche Ver?nderungen an bestehenden Geb?uden.

Es wird deutlich, welchen Fundus an Informationen u. a. f¨¹r die Hausbauforschung und f¨¹r die Siedlungsgeschichte die Bauakten bieten k?nnen, die vielfach als Archivgut in den Archiven ¨¹berliefert sind.

Benutzung und Pr?sentation

Die Benutzung der Archivalien ist das Ziel jeder Archivarbeit. Die Forschungsanliegen der gegenw?rtigen und zuk¨¹nftigen Benutzenden m¨¹ssen bei der Aus¨¹bung aller archivischen T?tigkeiten von Anfang an ber¨¹cksichtigt werden, um zielgruppenorientierte Angebote gestalten zu k?nnen.

 

Benutzung bedeutet die Bereitstellung der Archivalien f¨¹r vielf?ltige Forschungsfragen. Das kann im Lesesaal des Archivs durch eine pers?nliche Einsichtnahme, in Form von schriftlicher oder m¨¹ndlicher Auskunftserteilung, oder aber auch durch virtuelle Pr?sentationen (virtueller Lesesaal des Archivs) erfolgen.

Wer ist zur Einsichtnahme in die Unterlagen berechtigt? F¨¹r das Land Brandenburg gelten die Bestimmungen des Brandenburgischen Archivgesetzes (BbgArchivG). Nach dem Gesetz kann jeder das Archivgut benutzen, der ein berechtigtes Interesse glaubhaft machen kann (¡ì 9 Abs. 1). Entsprechende Benutzungssperrfristen und -einschr?nkungen sind hierbei zu ber¨¹cksichtigen (¡ì¡ì 10, 11).

Gesetz ¨¹ber die Sicherung und Nutzung von ?ffentlichem Archivgut im Land Brandenburg (Brandenburgisches Archivgesetz ¨C BbgArchivG)

 

Pr?sentation von Archivgut erfolgt in den Leses?len und zunehmend auch au?erhalb des Archivs. So werden vielfach Erschlie?ungsdaten online pr?sentiert. Benutzer*innen erwarten die Verkn¨¹pfung der Erschlie?ungsdaten mit digitalisierten Archivbest?nden. Dieser Anspruch wird jedoch gegenw?rtig noch nicht erf¨¹llt, da u. a. die technischen, finanziellen und personellen Voraussetzungen fehlen.

  • Die Deutsche Digitale Bibliothek ist das zentrale Portal f¨¹r Kultur und Wissen. Sie macht das kulturelle und wissenschaftliche Erbe der Bundesrepublik ¨¹ber das Internet frei zug?nglich.
  • Das Archivportal-D bietet einen spartenspezifischen Zugang zu den Daten der Deutschen Digitalen Bibliothek. Hier sind Informationen ¨¹ber Archiveinrichtungen aus ganz Deutschland enthalten. Zudem werden archivische Erschlie?ungsleistungen sowie digitalisiertes und digitales Archivgut f¨¹r die Nutzung bereitgestellt.
  • "Arbeitsschritte auf dem Weg in das Archivportal-D der DDB"
  • Tool DDBstudio der Deutsche Digitale Bibliothek bietet die M?glichkeit, eine eigene virtuelle Ausstellung zu kuratieren und zu ver?ffentlichen.

Hier finden Sie eine Handreichung, die den Archiven hilft, englischsprachige Anfragen kompetent beantworten zu k?nnen:

  1. ?bersicht von ausgew?hlten Vokabeln
  2. Formulierungsvorschl?ge f¨¹r den Dialog
  3. Formulierungsvorschl?ge f¨¹r schriftliche Korrespondenzen

Die Benutzung barrierefrei zu gestalten, muss das Anliegen eines jeden Archivs sein. Barrieren sind vielf?ltig und es gilt, diese zu erkennen und zu beseitigen.

Weitere Empfehlungen:

Bestandserhaltung

Die Erhaltung der Archivbest?nde umfasst nahezu alle Bereiche des t?glichen Umgangs mit Archivgut. Sie beginnt bei einer angemessenen Standortwahl f¨¹r das Archiv und der baulichen Gestaltung der Magazine, reicht von den Problemen der Lagerung, Verpackung, Klimaregulierung, Schimmelpr?vention und -bek?mpfung bis hin zu Fragen der Notfallvorsorge, Digitalisierung, Verfilmung oder Massenkonservierung.

Zu den Normen, die im Rahmen der Bestandserhaltung von besonderer Bedeutung sind und ¨¹ber den Beuth-Verlag bestellt werden k?nnen, geh?ren:

  • DIN ISO 11799
    "Information und Dokumentation - Anforderungen an die Aufbewahrung von Archiv- und Bibliotheksgut"
  • DIN 67700
    "Bau von Bibliotheken und Archiven - Anforderungen und Empfehlungen f¨¹r die Planung"
  • DIN ISO 16245
    "Information und Dokumentation - Schachteln, Archivmappen und andere Umh¨¹llungen aus zellulosehaltigem Material f¨¹r die Lagerung von Schrift- und Druckgut aus Papier und Pergament"

Folgende Beitr?ge stammen aus der Publikation "Verwahren, Sichern, Erhalten: Handreichungen zur Bestandserhaltung in Archiven", Mario Glauert / Sabine Ruhnah (Hrsg.), Landesfachstelle f¨¹r Archive und ?ffentliche Bibliotheken, Potsdam 2005."
(Publikationen der Landesfachstelle f¨¹r Archive und ?ffentliche Bibliotheken Brandenburg)

E-Learning-Kurs zur Bestandserhaltung in Archiven
F¨¹nf regionale und ¨¹berregionale Archiveinrichtungen aus Belgien, Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden gaben den fachlichen Input und entwickelten das Angebot
Hier geht es zum Kurs

Die Nachfolgenden Links f¨¹hren sie zu Videos mit den Themen Bestandserhaltung und Notfallvorsorge in Archiven und Bibliotheken:

 

 

Brandenburgischer Archivtag

Seit 1998 f¨¹hrt der Landesverband Brandenburg im VDA j?hrlich den Brandenburgischen Archivtag durch. Hier zeigt sich der Bedarf an Fachinformationen und nach dem Wunsch eines fachlichen Austausches der Kolleginnen und Kollegen untereinander. Hier werden Programme und Informationen zu den Archivtagen (ab 2023) hinterlegt.

Im Mai fand der 25. Archivtag in Seddin (Landkreis Potsdam-Mittelmark) statt. Das Thema "Umbruch als Chance ¨C Archive und Records Management in der digitalen Transformation" fand gro?es Interesse und zog ¨¹ber 120 Teilnehmende zur Veranstaltung, die Michael Scholz (FHP) er?ffnete.

In seinem Gru?wort sprach Staatssekret?r Tobias D¨¹now, ¨¹ber den Wandel der Archive im digitalen Zeitalter und stellte dabei auch pers?nliche Bez¨¹ge heraus. Kristina Starkloff, die in ihrem Gru?wort den VdA-Gesamtvorstand vertrat, hob das 25-j?hrige Jubil?um des Brandenburgischen Archivtages hervor. Der Bedarf an Fachinformationen und fachlichem Austausch mit Kolleg*innen ist weiterhin gro?. Mit Blick auf das diesj?hrige Archivtagsprogramm verband sie die Hoffnung, dass die Archive "aufgrund des gro?en Engagements von Kolleginnen und Kollegen zuk¨¹nftig sogenannte dark ages in der ?berlieferung eind?mmen k?nnen".

Inhaltliche Schwerpunkte der Fachvortr?ge bildeten zum einen die Umbr¨¹che in den Verwaltungen durch die gesetzliche Pflicht zur Bereitstellung digitaler Dienstleistungen sowie die Einf¨¹hrung der E-Akte, zum anderen die gegenw?rtige und k¨¹nftige Rolle der Archive in diesen Umbr¨¹chen und Probleme bei der ?bernahme erster digitaler Unterlagen.

In idyllischer Umgebung wurde zudem nach zwei digitalen Archivtagen die Gelegenheit zum pers?nlichen Austausch zwischen den Kolleginnen und Kollegen und zum Gespr?ch mit den Fachausstellern intensiv genutzt.

Digitalisierung

Der Begriff "Digitalisierung" umfasst die digitale Reproduktion, Bereitstellung sowie Publikation von Findmitteln und Archivgut im Netz. Gerade die Digitalisierung vorhandener Archivbest?nde spielt im Arbeitsalltag vieler Archive zunehmend eine Rolle. Im Rahmen der Bestandserhaltung ist sie eine sinnvolle Erg?nzung zu weiteren vorbeugenden bestandssichernden Ma?nahmen. Archivbest?nde k?nnen so in digitaler Form den Benutzern zur Verf¨¹gung gestellt werden, was zur Schonung der Originale beitr?gt. Die Digitalisierung bietet daher die M?glichkeit, einen vorbeugenden Bestandsschutz der Originale wirkungsvoll zu leisten (Sicherungs-, Schutz- und Benutzungsdigitalisat) und stellt dabei einen Partner der Sicherungs- und Schutzverfilmung dar. Eine weitere Rolle wird zuk¨¹nftig die Ersatzdigitalisierung spielen, da im Falle von Informationstr?gern, die extrem vom Zerfall betroffen und auf Dauer nicht zu erhalten sind (u. a. Thermokopien, Ormig-Abz¨¹ge, Magnetb?nder), das Ersatzmedium (Digitalisat) an Stelle des Originals treten wird. Das Ersatzdigitalisat muss daher hohe Qualit?tskriterien erf¨¹llen und ist anschlie?end dauerhaft aufzubewahren.

Die Digitalisierung bietet eine Vielzahl weiterer zus?tzlicher M?glichkeiten f¨¹r eine zeitgem??e und kompetente Aufgabenerf¨¹llung, die u.a. den Erwartungen heutiger und zuk¨¹nftiger Archivbenutzer gerecht werden kann. So wird von den Benutzern die Pr?sentation von Erschlie?ungsdaten als auch die Pr?sentation ausgew?hlter digitalisierter Archivbest?nde erwartet. Der Weg in das Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek bietet hierf¨¹r u. a. geeignete M?glichkeiten.

Die Digitalisierung ist Chance, Herausforderung und eine zus?tzliche Aufgabe zugleich. Eine Aufgabe, die einer konzeptionellen Herangehensweise bedarf. Es sind im Vorfeld Fragen zu beantworten: Was, wie und womit digitalisiert werden soll, und wie eine dauerhafte Sicherung, Pflege, benutzerfreundliche Recherche und Pr?sentation aller digitaler Unterlagen garantiert werden kann?

Koordinierungsstelle Brandenburg-digital
am Fachbereich Informationswissenschaften der Fachhochschule Potsdam.
Ziel der Koordinierungsstelle ist die Verbesserung der digitalen Pr?sentation von Kulturgut aus dem Land Brandenburg. Daher werden von ihr die Einrichtungen des kulturellen Erbes zur Beteiligung an Digitalisierungsprojekten und kooperativen Pr?sentationsplattformen unterst¨¹tzt.

Die Deutsche Digitale Bibliothek ist das zentrale Portal f¨¹r Kultur und Wissen. Sie macht das kulturelle und wissenschaftliche Erbe der Bundesrepublik ¨¹ber das Internet frei zug?nglich.
Arbeitsschritte auf dem Weg in das Archivportal-D der DDB

Das Archivportal-D bietet einen spartenspezifischen Zugang zu den Daten der Deutschen Digitalen Bibliothek. Hier sind Informationen ¨¹ber Archiveinrichtungen aus ganz Deutschland enthalten. Zudem werden archivische Erschlie?ungsleistungen sowie digitalisiertes und digitales Archivgut f¨¹r die Nutzung bereitgestellt.

Erschlie?ung

Die Erschlie?ung z?hlt zu den wesentlichen Kernaufgaben eines Archivs und ist die unabdingbare Voraussetzung f¨¹r jegliche Form der Benutzung von Archivgut. Dennoch ger?t sie in der t?glichen Arbeit gerade kleinerer, personell schwach ausgestatteter Archive oft in den Hintergrund, was vielfach zu schwer aufzuholenden Erschlie?ungsr¨¹ckst?nden f¨¹hrt. Die Handreichungen und Informationen dieser Seite geben Hinweise f¨¹r eine fachgerechte und effiziente Erschlie?ung und weisen auf ¨¹berregionale Richtlinien und Erschlie?ungshilfsmittel hin.

F?rderm?glichkeiten

In Archiven erg?nzt und erweitert Projektarbeit zunehmend die t?glichen Aufgaben. Notfallplanung, Digitalisierung, Erschlie?ung ¨C f¨¹r viele Aufgaben gibt es ein Projekt! Die vielf?ltigen Angebote der Projektf?rderung kurbeln diesen Boom zus?tzlich an. Diese Seite m?chte einen ?berblick der verschiedenen F?rderm?glichkeiten geben.

Eine von der Landesfachstelle erstellte F?rderfibel f¨¹r Brandenburger Archive m?chte eine Orientierung besonders in Frage kommender F?rderm?glichkeiten bieten.

Archive in kommunaler und freier Tr?gerschaft werden durch ein Digitalisierungsprogramm darin unterst¨¹tzt, ihre Angebote und Dienstleistungen ins Digitale zu ¨¹bertragen und zeitgem??e Anwendungen und Vermittlungsformen zu schaffen. Folgende Projekte stehen aus diesem Programm zur Verf¨¹gung, die vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. f¨¹r Bibliotheken und Archive durchgef¨¹hrt werden:

Projekt "Nutzerorientierte Neustrukturierung des Portals Deutsche Digitale Bibliothek (DDB)" Ziel: Das deutsche kulturelle Erbe der ?ffentlichkeit kostenlos und jederzeit digital zug?nglich zu machen. F¨¹r das dazugeh?rige Teilprojekt "Zielgerichtete Digitalisierungsf?rderung bei Kultureinrichtungen aus dem Netzwerk der DDB" / F?rderprogramm von Digitalisierungsprojekten besteht eine F?rderm?glichkeit zur Digitalisierung von Objekten und ihrer Aufnahme in das Portal der DDB.

Antr?ge k?nnen ausschlie?lich ¨¹ber das Online-Antragsformular des Deutschen Bibliotheksverband e.V. eingereicht werden. Das Antragsformular wird ab dem 25.02.2021, 10:00 Uhr, freigeschaltet.

WissensWandel. Digitalprogramm f¨¹r Bibliotheken und Archive innerhalb von Neustart Kultur Das F?rderprogramm verfolgt u.a. das Ziel, den Zugang zu den Angeboten und Best?nden der Archive unabh?ngig von einer Nutzung vor Ort zu sichern. Es besteht f¨¹r Archive die M?glichkeit, eine F?rderung f¨¹r Digitalisierungsprojekte und die Beschaffung technischer Ausstattung zu erhalten. Es k?nnen einmalig F?rdermittel beantragt werden. Die maximale Antragssumme liegt zwischen 50.000 und 200.000 EURO. Erforderlich ist die finanzielle Eigenbeteiligung der Einrichtungen durch bare Eigenmittel oder Drittmittel in H?he von 10% der Gesamtkosten. Antr?ge werden ab dem 15. September 2021 laufend entgegengenommen und in Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Das Auswahlverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden.

Aus der EU - Aufbauhilfe f¨¹r den Zusammenhalt und die Gebiete Europas (REACT-EU) hat das Ministerium f¨¹r Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) ein F?rderprogramm aufgelegt, um im Rahmen dieser Initiative den Ausbau digitaler Infrastruktur in Kultureinrichtungen im Land Brandenburg mit 8 Millionen Euro zu f?rdern.

Ziel der F?rderung ist es, Kultureinrichtungen im Land Brandenburg bei der Krisenbew?ltigung im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zu unterst¨¹tzen. Die Kulturbranche soll dabei gef?rdert werden, ihre Leistungsf?higkeit, Wachstumsdynamik sowie die Innovationskraft durch digitale Sichtbarkeit und Nutzbarkeit ihrer Kulturangebote zu verbessern. Weiteres Ziel der F?rderung ist es u. a., Betriebs- und Prozessinnovationen von Kultureinrichtungen durch Digitalisierung zu unterst¨¹tzen. Gef?rdert werden Ma?nahmen, die bestehende betriebliche Prozesse und kulturelle Angebote durch Digitalisierung modernisieren: die Planung, Anschaffung und Implementierung von digitaler Infrastruktur sowie die im Zusammenhang damit gegebenenfalls notwendig werdende Schulung der eigenen Mitarbeitenden.

Die Zuwendung wird zweckgebunden in Form einer Projektf?rderung in H?he von bis zu 100 % gew?hrt. Die Mindestf?rdersumme pro Projekt betr?gt 200.000 Euro.
Die Mittel m¨¹ssen bis zum 31. Dezember 2022 abgerechnet werden.

Antragsstellung und Zuwendung erfolgt ¨¹ber die: Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) Babelsberger Stra?e 21, 14473 Potsdam

Das Ministerium f¨¹r Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg stellt nach Ma?gabe des Haushaltes des Landes zum Zweck der Digitalisierung von Kulturgut j?hrlich Projektf?rdermittel bereit.

  • Ziel Digitalisierung von Kulturgut: digitale Verf¨¹gbarkeit des kulturellen Erbes aus Einrichtungen in Brandenburg
  • Ziel Kulturelle Bildung: Innovationsf?rderung kultureller Bildung in Brandenburg

Hinweise:

Derzeit k?nnen keine Antr?ge eingereicht werden, aber es besteht die M?glichkeit einer Projektberatung zu diesem F?rderzweck:
Fachhochschule Potsdam Koordinierungsstelle Brandenburg-digital
E-Mail: kbd?@fh-potsdam.de
Telefon: +49 331 580-1530

F?rderprogramm zur Digitalisierung des kulturellen Erbes

Das kulturelle Erbe ist Teil nicht nur der Brandenburger, sondern auch der deutschen Geschichte und somit von ¨¹bergreifendem Interesse. Es ist in besonderem Ma?e geeignet, kulturelle und regionale Identit?t zu f?rdern. Es spielt eine Rolle in der kulturellen Bildung. Das in Einrichtungen bewahrte kulturelle Erbe ist Sachquelle der brandenburgischen Geschichte. Das MWFK f?rdert die Herstellung von Digitalisaten des kulturellen Erbes. Ziel der F?rderung ist die digitale Verf¨¹gbarkeit des kulturellen Erbes.

Die Antragstellung erfolgt ¨¹ber das:
Ministerium f¨¹r Wissenschaft, Forschung und Kultur
Referat 31
Dortustra?e 36
14467 Potsdam

Die Koordinierungsstelle f¨¹r die Erhaltung schriftlichen Kulturgutes (KEK) bietet j?hrlich zwei F?rderlinien an. 

weitere Informationen unter: www.kek-spk.de/start

Bestandserhaltung. F?rderlinien der Koordinierungsstelle f¨¹r die Erhaltung des schriftlichen Kulturgutes (KEK)
Es ist voraussichtlich davon auszugehen, dass die KEK erneut folgende zwei F?rderlinien zur Verf¨¹gung stellen kann:

  • BKM-Sonderprogramm 
    Feuchtigkeit, S?urefra? oder Schimmel: Viele historische Handschriften und B¨¹cher in Deutschlands Archiven und Bibliotheken sind akut gef?hrdet. Um dieses national wertvolle Erbe f¨¹r k¨¹nftige Generationen zu bewahren, stellt die Beauftragte der Bundesregierung f¨¹r Kultur und Medien (BKM) voraussichtlich auch in diesem Jahr Mittel f¨¹r das Sonderprogramm zum Erhalt des schriftlichen Kulturguts in Deutschland bereit.
  • KEK-Modellprojektf?rderung 
    Die KEK unterst¨¹tzt mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung f¨¹r Kultur und Medien (BKM) und der Kulturstiftung der L?nder (KSL) deutschlandweit ausgew?hlte Modellprojekte zur Erhaltung des schriftlichen Kulturguts. Die F?rderung von Modellprojektvorhaben tr?gt auf verschiedenen Ebenen zur nachhaltigen Sicherung des schriftlichen Kulturguts in Archiven und Bibliotheken bei. Die F?rderung des Originalerhalts anhand exemplarischer Modellprojekte macht die Ergebnisse als Good Practices nachnutzbar. Zur Beantragung von KEK-Modellprojektf?rderung wird voraussichtlich erneut themenoffen aufgerufen: Die antragsstellenden Einrichtungen k?nnen damit selbst festlegen, in welchen Bereichen des Originalerhalts sie theoretische oder praktische Erfahrungen sammeln und Know-how aufbauen wollen. In begrenztem Umfang ist voraussichtlich eine F?rderung ¨¹berj?hriger Projekte m?glich

Die Landesfachstelle steht bei R¨¹ckfragen zu allen genannten F?rderm?glichkeiten und f¨¹r individuelle Beratungen zur Verf¨¹gung.
Ansprechpartnerin: Sabine Stropp

Newsletter der Landesfachstelle f¨¹r Archivberatung Brandenburg

Newsletter rund um archivfachliche Themen 2025:

Notfallvorsorge

Notfallvorsorge ist eine zentrale Aufgabe, um den gesetzlichen Auftrag der dauerhaften Aufbewahrung des Archivgutes zu sichern.

Notf?lle passieren immer wieder. Das Spektrum m?glicher Gefahren ist sehr gro?. Beispielhaft seien hier Naturgewalten, technische Defekte oder auch menschliches Versagen genannt. Jede Gefahr birgt das Risiko, dass sich daraus ein Notfall bzw. eine Katastrophe entwickeln kann. Diese k?nnen wiederum dazu f¨¹hren, dass das in den Kultureinrichtungen verwahrte Kulturgut besch?digt oder sogar zerst?rt wird. Daher muss durch entsprechende Ma?nahmen Vorsorge getroffen werden! Eine Ma?nahme stellt die Notfallplanung dar (von der Risikoanalyse bis zur Erstellung eines individuellen Notfallplans ...).

Ein Risiko ist immer negativ behaftet, denn es weist auf die M?glichkeit einer Gefahr hin, einen Schaden zu erleiden.

Eine Gefahr stellt eine Bedrohung dar, die unterschiedliche Ursachen haben und einen Notfall ausl?sen kann.

Ein Notfall ist ein ?kleines¡° Ereignis, das Gefahr in Verzug anzeigt und abwehrende Ma?nahmen erfordert. Ger?t der Notfall au?er Kontrolle, dann kann das zu einer Katastrophe f¨¹hren.

Die Notfallplanung konzentriert sich auf den Notfall! Bei Katastrophen kommen Feuerwehr, THW etc. zum Einsatz. Erst nach deren Freigabe kommen dann die Notfallma?nahmen zum Einsatz.

siehe Christoph Wenzel: Notfallpr?vention und -planung f¨¹r Museen, Galerien und Archive, K?ln 2007.

Die Stufen der Notfallplanung:

1. Risikoanalyse
2. Pr?vention
3. Notfallplan
4. Reaktion
5. Wiederherstellen

Empfehlungen und Vorgehensweisen zur Erstellung eines Notfallkonzepts von der Hochschule f¨¹r Technik und Wirtschaft Berlin:

Empfehlungen und Vorgehensweisen zur Erstellung eines Notfallkonzepts von der Hochschule f¨¹r Technik und Wirtschaft Berlin:

Das vom Bundesamt f¨¹r Bev?lkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) finanzierte Projekt SiLK -
SicherheitsLeitfaden Kulturgut, bietet ein kostenfreies Onlinetool zu Fragen der Sicherheit und des Schutzes von Kulturgut. Mithilfe von Frageb?gen kann eine Selbstevaluation durchgef¨¹hrt werden:

 

F¨¹r die Erstellung eines individuellen Notfallplans stehen verschiedene Muster zur Verf¨¹gung:

Das Ziel des Kulturgutschutzes nach der Haager Konvention ist es, national bedeutsames Kulturgut zu sch¨¹tzen und f¨¹r k¨¹nftige Generationen zu bewahren. Demnach soll
Kulturgut von herausragendem Wert auch im Fall von kriegerischen Auseinandersetzungen gesch¨¹tzt werden. Umfassende Informationen zum Kulturgutschutz nach der Haager Konvention sind auf den Seiten des Bundesamtes f¨¹r Bev?lkerungsschutz und Katastrophenhilfe abrufbar:

Eine Projektgruppe aus den Archives nationales de Luxembourg, dem Saarl?ndischen Landesarchiv und dem LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum hat in Kooperation mit der Fernuniversit?t der Niederlande (Open Universiteit Heerlen) einen E-Learning-Kurs "Notfallvorsorge" entwickelt. Er versteht sich als Baustein zum Aufbau einer Notfallpr?vention und steht auf dem E-Learning-Portal www.bestandserhaltung.eu zur Verf¨¹gung.

Das Portal der Notfallverb¨¹nde Kulturgutschutz in Deutschland  h?lt Informationen zur Notfallvorsorge bereitet. Hier sind unter anderem weiterf¨¹hrende Empfehlungen, Muster und Literaturhinweise zum Thema hinterlegt. Au?erdem dient das Portal dem Austausch und der Vernetzung zwischen den Notfallverb¨¹nden.

 

?ffentlichkeits- und Historische Bildungsarbeit

?ffentlichkeitsarbeit im Archiv bedeutet aktive und ¨¹berzeugende Vertrauenswerbung in eigener Sache f¨¹r das eigene Prestige, u. a. durch Tage der offenen T¨¹r sowie Presse- und Medienarbeit. Die Erstellung von Publikationen ist ebenfalls eine M?glichkeit der ?ffentlichkeitsarbeit, zu der die Archive gesetzlich verpflichtet sind. Jede B¨¹rgerin und jeder B¨¹rger hat Anspruch darauf, zu erfahren, welche Sch?tze sich hinter den Mauern der Archive verbergen. ?ffentlichkeitsarbeit dient als Grundlage daf¨¹r, dass das Archiv in seinem gesellschaftlichen Umfeld als geachtetes Mitglied anerkannt wird. Um diese wirkungsvoll zu gestalten, muss sie in die Archivarbeit fest integriert sein und systematisch durchgef¨¹hrt werden.

Historische Bildungsarbeit ist gekennzeichnet durch die Zusammenarbeit eines Archivs "als au?erschulischer Lernort" mit Schulen, aber auch mit der historisch interessierten ?ffentlichkeit.

Die ?ffentlichkeitsarbeit sollte gut vorbereitet und planvoll gestaltet werden, um erfolgreich zu sein. Eine konzeptionelle Herangehensweise wird daher empfohlen:

?ffentlichkeitsarbeit ¨C konzeptionelle Herangehensweise

Personenstandsunterlagen

Auf Grundlage des Personenstandsgesetzes (PStG) sind die Standes?mter seit 01. Januar 2009 zur Abgabe der geschlossenen Personenstandsunterlagen an die Archive verpflichtet. Ein wesentlicher Kernpunkt des PStG besteht darin, dass die Fortf¨¹hrung der Personenstandsregister durch die Standes?mter begrenzt ist. Anschlie?end unterliegen die geschlossenen Register der Anbietungspflicht an die zust?ndigen Archive. Archivbenutzende erhalten somit die M?glichkeit der Recherche, z. B. zur Familien- und Heimatforschung, in diesen Best?nden auf Grundlage der archivrechtlichen Bestimmungen.

Am 21. M?rz 2024 veranstalteten das Landesarchiv Berlin in Kooperation mit der Landesfachstelle f¨¹r Archive und ?ffentliche Bibliotheken Brandenburg im Landesarchiv Berlin die Fachinformationsveranstaltung "Haben Sie was zu meinem Opa? - Personenstandsunterlagen und weitere personenbezogene Quellen in Archiven".

?berlieferungsbildung

Unter der historischen ?berlieferung in einem Archiv versteht man die Gesamtheit der dort verwahrten historischen Quellen. Die ?berlieferung ist ein Ergebnis bewusster archivischer Handlungen. Zur ?berlieferungsbildung geh?ren die Erfassung des Registraturguts im Zust?ndigkeitsbereich des Archivs im Falle amtlicher ?berlieferung sowie die Erarbeitung eines Sammlungs- oder Dokumentationsprofils bei nichtamtlicher ?berlieferung.

Eng mit der ?berlieferungsbildung ist die T?tigkeit der archivischen Bewertung verbunden. Denn aus der Gesamtmenge der schriftlichen ?berlieferung des Zust?ndigkeitsbereichs eines Archivs werden in der Regel nur ca. 3% bis 10% als archivw¨¹rdig bewertet und als Archivgut ¨¹bernommen.

Fragen der ?berlieferungsbildung und der Bewertung stellen sich f¨¹r jedes Archiv in der t?glichen Arbeit, sei es beim Umgang mit massenhaft gleichf?rmigen Aktenbest?nden aus der eigenen Verwaltung, sei es bei der Entscheidung ¨¹ber die Einwerbung von nichtamtlichem Archivgut. Die Landesfachstelle initiiert regelm??ig Arbeitsgruppen, die sich mit diesen Fragen besch?ftigen. Vertreter aus kommunalen Archiven verst?ndigen sich ¨¹ber theoretische und methodische Bewertungsgrunds?tze zu ausgew?hlten Archivbest?nden, die als Empfehlungen den anderen Archiven zur Verf¨¹gung gestellt werden.

Die Handreichungen und Informationen dieser Seite sollen Hinweise f¨¹r eine planm??ige ?berlieferungsbildung vor allem kommunaler Archive geben. Au?erdem werden praktische Hilfen zur Bewertung einzelner Aktengruppen zur Verf¨¹gung gestellt.

Kontakt

Landesfachstelle f¨¹r Archive und ?ffentliche Bibliotheken Brandenburg

Mitarbeiterin Landesfachstelle f¨¹r Archive und ?ffentliche Bibliotheken Brandenburg
Dozentin